Impfen

Informations- und Einwilligungsformular zur Coronaimpfung

Bitte folgen Sie diesem Link. Bitte lesen Sie die Formulare sorgfältig durch und bringen Sie sie ausgefüllt zum Impftermin mit. Bitte denken Sie auch an Ihren gelben Impfpass!

Affenpocken

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen stellt zur Zeit folgende Informationen zur Verfügung:

„Vorbehaltlich der Rückmeldungen aus dem Stellungnahmeverfahren gibt die STIKO folgende Empfehlungen für Personen ab 18 Jahren mit dem Pockenimpfstoff Imvanex:

  1. Postexpositionsprophylaxe nach Affenpocken-Exposition
  2. Indikationsimpfung für Personen mit einem erhöhten Expositions- und/oder Infektionsrisiko

Zu (1): Die Postexpositionsprophylaxe zur Verhinderung einer Affenpockeninfektion nach Exposition sollte so früh wie möglich im Zeitraum von bis zu 14 Tagen nach Exposition erfolgen und ist nach folgender Exposition indiziert:

  • Nach engem körperlichem Kontakt über nicht-intakte Haut oder über Schleimhäute mit einer an Affenpocken erkrankten Person (z.B. sexuelle Kontakte, Haushaltskontakte) oder bei längerem ungeschützten Face-to-face-Kontakt <1m.
  • Nach Kontakt ohne ausreichende persönliche Schutzausrüstung (FFP2-Maske/medizinischer Mund-Nasenschutz, Handschuhe, Schutzkittel) zu einer Person mit einer bestätigten Affenpockenerkrankung, ihren Körperflüssigkeiten oder zu kontaminiertem potenziell infektiösen Material in der medizinischen Versorgung.
  • Bei Personal in Laboratorien mit akzidentell ungeschütztem Kontakt zu Laborproben, die nichtinaktiviertes Affenpockenmaterial enthalten.

Zu (2): Die Indikationsimpfung soll eine Affenpockeninfektion bei Personen mit erhöhtem Expositionsrisiko verhindern und wird für folgende Gruppen empfohlen:

  • Männer, die gleichgeschlechtliche sexuelle Kontakte mit wechselnden Partnern haben; Grund ist, dass Fälle in Deutschland bisher ausschließlich bei Männern der MSM-Community aufgetreten sind und diese Gruppe deshalb besonders geschützt werden soll.
  • Personal in Speziallaboratorien mit gezielten Tätigkeiten mit infektiösen Laborproben, die Orthopockenmaterial enthalten, nach individueller Risikobewertung durch Sicherheitsbeauftragte.“ (kvhessen.de, abgerufen 27. Juni 2022)

In Hessen wird die Impfung wahrscheinlich über den Öffentlichen Gesundheitsdienst erfolgen und nicht über Arztpraxen. Genauere Informationen sind leider noch nicht verfügbar.